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- H. Külgen

 

letzte Änderung:

04 Januar, 2012 

 

Vogelsang - ehemalige NS-Ordensburg

Als Ausflugsziel ist Vogelsang besonders für Wanderer und historisch Interessierte geeignet. Gelegen ist Sie im Nationalpark Eifel und sticht durch Ihre großen Bauten hervor.

 

Vogelsang_01Vogelsang ist eine ehemalige NS-Ordensburg, die als NS-Schulungseinrichtung erbaut wurde. Vogelsang liegt im Nationalpark Eifel, zwischen Gemünd, Einruhr und Schleiden. Baubeginn war 1934 und im Jahre 1936 wurde dann der Schulbetrieb aufgenommen. Hier wurden einst junge Menschen, zumeist im Alter von 25 bis 30 Jahren, ausgebildet, damit diese bedingungslose und kritiklose Gehorsamsdienste gegenüber einer totalitären Staatspartei leisteten. Im Jahre 1939 wurde dann der Schulungsbetrieb eingestellt und die Burg an die Deutsche Wehrmacht übergeben. Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Burg durch die US-Armee besetzt, die jedoch ein Jahr später das Gelände den britischen Streitkräften überließen. Im Jahre 1950 wurde das Gelände dann an das belgische Militär übergeben, die dieses als Truppenübungsplatz nutzten. Später wurde Vogelsang Truppenübungsplatz für die NATO-Streitkräfte unter belgischer Führung.

 

Erst im Jahre 2005 wurde das Gelände wieder an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben und im Januar 2006 konnten erstmals Besucher das Gelände besichtigen.

 

Vogelsang_03Vogelsang ist auch heute noch ein Treffpunkt der Geschichte. Als Mahnung blieben einige sichtbare Zeichen aus der NS - Zeit erhalten und an Gebäuden und Türen findet man Aufschriften in englischer und französischer Sprache. Dies resultiert wohl aus der amerikanischen, britischen und belgischen Besetzungszeit.

 

 

Heute wird Vogelsang als Funktion für den Erhalt und der Weiterentwicklung der demokratischen Gesellschaft gesehen.

 

Vogelsang_02Beeindruckend und faszinierend zugleich! Die großen Bauten von Vogelsang

Die Größe des Geländes und der Bauten hinterlassen einen spürbaren Eindruck. Schon bei der Anfahrt bekommt man einen Eindruck darüber, wir groß dieses Gelände sein muß. Hat man seine Parkgebühr am Schlagbaum bezahlt, benötigt man fast 2 Kilometer Fahrt durch das Gelände, bis man am eigentlichen, damaligen Haupttor und den Wachgebäuden ankommt. Die Gesamtfläche des Geländes beträgt etwa 100 Hektar, wovon der meiste Teil unbebaut ist.

 

Vogelsang_05Fährt man durch dieses Tor hindurch, gelangt man zum Parkplatz, der sich hinter dem Tor auf der linken Seite befindet. Ab hier kann man den Schildern für den Rundgang folgen, die vorbei und durch die verschiedenen Bauten führt. Beim Anblick der riesigen Bauten erhält man schnell die Antwort darauf, woher die fast 70.000 m2 Raumfläche herkommen.

 

Nähere Angaben zu Öffnungszeiten und Preise finden Sie auf der Webseite zu Vogelsang.

 

 

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